Prostataerkrankung
Chronische Prostatitis und Prostatahyperplasie
(TCM Zentrum Xu)
Chronische Prostatitis und Prostatahyperplasie sind häufige klinische Erkrankungen des Mannes.
Ursache
Aus Sicht der Schulmedizin
Ursache der chronischen bakteriellen Prostatitis sind Bakterien. Es kommen verschiedene Arten in Betracht, am häufigsten handelt es sich um Darmkeime.
Die nichtbakterielle Prostatitis ist viel häufiger als die chronische bakterielle Form und zeigt die gleichen Symptome. Mykoplasmen oder Chlamydien sind mögliche Krankheitserreger einer nichtbakteriellen Prostatitis. Es kann aber auch sein, dass im Prostatasekret die Leukozytenzahl erhöht ist, jedoch weder Mykoplasmen noch Chlamydien enthält.
Aus Sicht der Schulmedizin ist eine der Hauptursachen die Veränderung des Hormonhaushaltes, insbesondere von Testosteron und Östrogen, im männlichen Organismus, die sich mit zunehmendem Alter einstellt. Beide Hormone fördern das Wachstum der Prostata. Neben der Veränderung des Hormonhaushaltes können weitere Faktoren wie z.B. erbliche Veranlagung, Übergewicht, chronische Prostatitis das Risiko für eine BPH erhöhen.
Aus Sicht der TCM
Die traditionelle chinesische Medizin geht davon aus, dass die Ansammlung von Feuchtigkeit und Hitze im unteren Erwärmer, Qi-Stagnation und Blutstau die Hauptursachen für chronische Prostatitis sind. Prostatahyperplasie steht im Zusammenhang mit Nierenmangel sowie Qi- und Blutstau.
Behandlung
Wie kann Prostataerkrankung mit TCM erfolgreich behandelt werden?
Da Antibiotika und andere Medikamente kaum in die Prostatakapsel eindringen können, und die durch Prostatitis entstandene Sekrete kaum aus der Prostata ausgeschieden werden können, ist die Wirkung der Antibiotika und andere Medikamente gegen Prostataerkrankungen beeinträchtigt und somit bei der klinischen Anwendung nicht zielführend. Deshalb neigen die Prostataerkrankungen zu rezidivierenden Erkrankungen und lassen sich somit nicht einfach gründlich heilen.
Für die Behandlung von chronischer bakterieller Prostatitis setzt der TCM Arzt/die TCM Ärztin häufig zur Ergänzung von Antibiotika, Kräutermischungen ein. Weil die Blutzirkulation belebenden Kräuter das Eindringen der Antibiotika in die Prostatakapsel begünstigen, sowie die Hitze leitenden und entgiftenden Arzneien bei der Bekämpfung der Bakterien unterstützen und die Arzneimittelresistenz der krank machenden Bakterien vermindert wird, hat diese Kombinationstherapie deutlich bessere Resultate erzielt.
Zur deren Bekämpfung gegen nichtbakterielle Prostatitis eignen sich die Antibiotika meistens nicht. In der Chinesischen Medizin macht man die Hitze in der Blase und den Nieren für das Brennen in der Harnröhre verantwortlich, die Feuchtigkeit in diesen zwei Organen für die Prostatorrhoe. Während vom Patienten beklagte drückende Schmerz im Perineum auf die Energie-Blockaden und Blutstauungen zurückzuführen sind.
Wenn in diesem Fall Hitze eliminierende, Feuchtigkeit ausleitende, Blutzirkulation fördernde und Schmerz lindernde chinesische Präparate zum Einsatz kommen, ist das Brennen in der Harnröhre, die Prostatorrhoe sowie drückende Schmerzen im Perineum abzufedern.
Bei häufigem Wasserlassen, nächtlichem Harndrang und Schwierigkeiten beim Wasserlassen, die durch die Prostatahyperplasie ausgelöst ist, zeigt eine Kombinationstherapie von Akupunktur und einer die Blutzirkulation anregende, Krämpfe lösende sowie Urin fördernde Kräutertherapie, deutliche Besserungen.
Zusammenfassen
TCM hilft Patienten, die Prostataerkrankung leiden, ihre Beschwerden zu lindern oder zu heilen.
Bei weiteren Fragen
Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, oder selbst davon betroffen sein, dann treten Sie gerne mit uns in Kontakt.